Vor einer grauen Häuserfassade regnet es Männer mit Melone. Ein riesiger grüner Apfel füllt ein Zimmer bis zur Decke. Über einem aufgewühlten Meer schwebt ein mächtiger Felsen mit einem Schloss. Das sind nur drei Rätsel-Motive des 1898 geborenen belgischen Malers René Magritte, der in den 30er Jahren zum Kopf der legendären Brüsseler Surrealisten-Gruppe wird.
Wer Halt suchend auf die Titel seiner Gemälde schaut, wird zusätzlich irritiert. „Das ist keine Pfeife“ schrieb Magritte auf das Bild einer Pfeife und erklärte: „Ein Bild ist nicht zu verwechseln mit einer Sache, die man berühren kann. Oder können Sie meine Pfeife stopfen? Natürlich nicht! Sie ist nur eine Darstellung.“
Magritte’s Werke irritieren und geben Rätsel auf.
Der Künstler selbst hat seine Gemälde als „Denkspiele“ und „Tagträume“ bezeichnet. Bis heute stellen sie eine intellektuelle Herausforderung dar, denn Magritte stellt darin unsere Vorstellungen von der Wirklichkeit ganz bewusst in Frage. Auch die Künstlerpersönlichkeit von René Magritte bleibt rätselhaft und ist nicht leicht zu fassen. Gemessen am exzentrischen Chic in den Surrealistenkreisen wirkte Magritte eher wie ein nichts sagender Spießer. Wer steckt hinter diesen Bildern, die so verblüffend sachlich und so präzise einen ganzen Katalog von existenziellen Fragen aufwerfen? Diese Frage und die Auseinandersetzung mit Magrittes Werken stehen im Mittelpunkt des Abends. Freuen Sie sich auf spannende Hintergrundinformationen über den Brüsseler Maler der Welträtsel und leckere belgische
Eintritt: nur Vorverkauf 17,50 € incl. Getränk und Imbiss
Mindestteilnehmerzahl 20
Anmeldung erforderlich
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